e commerce ist gerade jetzt in aller Munde.

Sicherlich hat jeder Geschäftsinhaber in der letzten Zeit darüber nachgedacht, wie er seine Produkte online anbieten kann. Und je länger er sich damit beschäftigt um so größer wird das Projekt.

Welche Online Shoplösung ist die Beste und Billigste für mich?

  • Wie verbinde ich diese mit meinem vorhanden Warenwirtschaftsystem?
  • Wer betreut den Online shop im Unternehmen?
  • Wie werden die Abläufe sein?
  • Welches Zahlungssystem kann benutzt werden?
  • Wie organiziere ich die Warenrückläufer?
  • Und und und.


Dann wird das Projekt zurückgestellt!


Nach einer Anzahl von Beratungen und der Installierung einiger, kleiner Lösungen stelle ich einfach mal in den Raum:

Fang doch einfach mal mit einer kleinen Lösung an!

Wie kann diese denn aussehen?

Am Beispiel eines Restaurants möchte ich einen Lösungsansatz aufzeigen. Die Idee auf andere Branchen zu übertragen ist immer möglich. 

Die Speisekarte eines Restaurants umfasst oft mehr als 50 Angebote. Unter der Rubrik Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch findet der Gast eine mehr oder weniger große Auswahl. Toll für den Gast, machmal nicht so toll für die Küche. Aber das ist ein anderes Thema.

Jetzt soll das Ganze Online gehen.
Also die Speisekarte rein in die Webseite! 
STOP.
Ich denke es wäre besser, nur eine Auswahl aus der Speisekarte Online zur Abholung oder Lieferung anzubieten.
Warum? 
Für mich eignen sich nicht alle Produkte dafür „Ausser Haus“ genossen zu werden. Ein Steak schmeckt mir einfach deutlich besser, wenn es vom Grill direkt auf den Teller kommt und nicht lauwarm gegessen wird.  

Salate sind da sicher besser geeignet. Aber müssen denn alle Salate angeboten werden? Jeder Gastronom kennt da sicher auch die zwei, drei Salate die am meisten gekauft werden.
Bietet einfach nur die Top 3 an.
Diese Auswahl wird dann einfach für die ganze Speisekarte angewandt. 

Nach dieser Auswahl bleiben dann vielleicht noch 10 bis max. 20 Angebote übrig. 

Beginnen Sie mit diesen. 

Jetzt muss das noch online gehen.
Wir nutzen dafür ein einfaches Bestellformular. Das besteht im einfachsten Fall aus der Beschreibung „Wiener Schnitzel mit Salate und Pommes“ und dem Preis. 
Dann noch die Kontaktdaten des Kunden. 
Fertig. 

Nachdem der Kunde das Formular abgeschickt hat gibt es natürlich noch etwas zu tun. Z.B. den Kunden anrufen und sich die Bestellung bestätigen lassen, die Zahlungsmethode und andere Einzelheiten besprechen. 
Die Bestellung kann raus.

Natürlich kommen jetzt die noch zusätzlich Fragen nach: Kann ich Online Zahlungssysteme einbinden? geht das Einbindung von Bildern? Lieferkosten verlangen? und und und. 
Ja, (fast) alles ist möglich.

Machen Sie es doch einfach schrittweise. Step by Step.
Sammeln Sie Erfahrungen mit den ersten Onlinebestellungen.
Wie sind die innerbetrieblichen Abläufe?
Wie reagieren die Kunden? 

Nach den ersten Erfahrungen entscheiden Sie, ob und wie, Sie mit E-Commerce weiter machen.

Ein Beispiel einer Online Bestellseite finden Sie unter Home.